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Öfter mal was Neues - 40 Tage meditieren mit einer Mala.

von Silke Barthel am 03.11.2019

Öfter mal was Neues… ich liebe schöne Malas. (Vorsicht, Werbung!) Und ich habe mir schon einige von Rebecca, Om Devi Design, gekauft und auch extra für mich knüpfen lassen. Denn ich bin ein Fan von Steinen. Bis jetzt aber eher auf der Ebene, dass sie schön aussehen und eine Wirkung haben, wenn ich sie trage. Bergkristall hilft mir mit Klarheit, Rosenquarz, liebevoll und offen zu bleiben usw..

Malameditation

An eine Meditation mit einer Mala habe ich mich bis jetzt nicht herangetraut. Hey, das sind 108 Perlen, also wenn du es ernst meinst, heißt das 108x ein‐ und ausatmen und dabei dein Mantra sprechen, zumindest innerlich. Und still sitzen und meditieren gehört wirklich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich kann dabei so unglaublich gut unglaublich viel denken…

Und genau deshalb wollte ich das mit der Mala ausprobieren. Auf meinen Atem konzentrieren funktioniert für mich ganz gut. Vielleicht auch, wenn ich Perlen durch die Finger gleiten lasse? Gibt es ja irgendwie in allen Weltreligionen und könnte ja auch für mich passen. Also habe ich mir vorgenommen, mir 40 Tage Zeit zum Ausprobieren zu geben. Warum 40 Tage? Das ist die durchschnittliche Zeit, die du brauchst, damit ein geändertes Verhalten zur Routine wird. Geduld und Durchhalten ist halt angesagt, wenn du etwas verändern möchtest.

An Tag 1 habe ich erst einmal festgestellt, dass es echt lange dauert, die ganze Mala entlang zu meditieren, bei mir eine knappe halbe Stunden. Mir sind auch natürlich die Beine und Füße eingeschlafen. Also eher holprig der Start. Aber ich habe mich hinterher dennoch ruhiger, besser gefühlt.

Damit es für mich klappt, habe ich mir erlaubt, nicht immer 108x das Mantra zu sprechen, sondern auch einfach mal nur 5 Minuten zu sitzen. Einmal habe ich im Zug meditiert, meistens aber zu Hause. Morgens vor der Arbeit. Und was soll ich sagen? Wie im wahren Leben: Es gab Tage, da habe ich mich gesetzt, 108 Perlen durch die Hand gleiten lassen, nix ist eingeschlafen, ich bin mit der Konzentration geblieben und habe mich hinterher sehr klar und frisch gefühlt. Und es gab auch Tage, da ging gar nix. Ich war echt erstaunt, wie viel mein Geist noch neben ein‐ und ausatmen und Mantra denken kann. Wie unterschiedlich mein Körper reagiert hat. Da fing tatsächlich einmal der Kopf einfach an, sich zu bewegen. Das habe ich zugelassen. Und hinterher fühlte sich mein Nacken echt super an. Es gab auch Tage, da habe ich geschwänzt. Lustig war, dass mich dann am nächsten Tag nicht das schlechte Gewissen aufs Meditationskissen zurückgebracht hat, sondern tatsächlich das Bedürfnis, zu sitzen und zur Ruhe zu kommen. Das war ein sehr schönes Gefühl.

Und was ist mein Fazit? Warum schreibe ich hier darüber? Mein Fazit: es hat mir sehr gut getan. Für mich und meine tanzenden Gedanken ist es gut, einen Anker für die Meditation zu haben. Und mit Bergkristallen für mich zu sprechen: „Ich bin klar. Ich fließe.“ ist für mich ein großartiger Anker. Ich meditiere jetzt nicht mehr jeden Morgen mit Mala. Aber ich weiß, wie ich mir in den Zustand von Ruhe helfen kann.

Und deshalb: trau dich. Es muss ja nicht gleich eine Mala mit 108 Perlen sein. Vielleicht aber schon :). Aber grundsätzlich gilt: es gibt sooooo viele Arten zu meditieren und die beste ist, einfach mit irgendetwas anzufangen und auszuprobieren. Falls du Tipps brauchst, melde dich gerne. Und dann: Viel Spaß dabei! ◁